Sonntag, 18. Februar 2018

Start in die Gartensaison 2018

Ein kleines Update was sich in Sachen Garten hier schon so tut:
Vor gut 1,5 Wochen hab ich die ersten Samen gesät. Ich arbeite nach wie vor am liebsten mit Kokosquelltabs in Zimmergewächshäusern und Wärme. Das funktioniert für mich unter den Voraussetzungen hier am besten. 



Im Februar starte ich jedes Jahr mit Physalis, diversen Sorten Paprika, Chili und Auberginen.


Sobald die Samen gekeimt und ein Stück gewachsen sind, vereinzle ich sie sehr bald, da sie mir sonst in die Höhe schießen. Anschließend dürfen sie dann auf der hellsten Fensterbank weiter wachsen. Damit werde ich nächste Woche wohl schon beginnen.

Montag, 12. Februar 2018

12 von 12, Februar '18


Heute ist der 12. Daher gibt es auch von mir mal wieder 12 Bilder die im Laufe des Tages entstanden sind. 
Verlinkt wird das ganze bei Draußen nur Kännchen.

Montag wird gearbeitet. Das bedeutet vor allen anderen aufzustehen. Als erstes mache ich mir einen Kaffee.

Während der Kaffee auf Trinktemperatur abkühlt, versuche ich im Ofen ein Feuer in Gang zu bekommen.

Honiggläser spüle ich nebenbei noch schnell mit heißem Wasser aus.

Ich komme sehr spät los, bin aber trotzdem pünktlich. Dank der Schulferien ist auf den Strassen kaum was los.

Zwei Kolleginnen haben Urlaub. So brauche ich recht lange um diese Teemischung fertig zu machen, da ich immer wieder Kundschaft bediene.

Etwas später kommen wir immerhin dazu zu frühstücken. Ein lecker Kürbiskernbrötchen der Bäckerei Fritz.

Wieder zu Hause. Das Wetter heute macht eins auf April. Morgens noch schönster Sonnenschein und dann immer wieder Graupelschauer.

Dann fülle ich Honig ab. Der Waldhonig läuft wirklich gut.

Es wurde noch ein wenig weißer. Bis abends war allerdings alles wieder weg.

Windelwäsche wollte noch zusammen gelegt werden.

Nun stellt Euch hier bitte ein Bild vom Abendessen vor: Tortillas mit diversen Möglichkeiten befüllt zu werden.

Der Wäscheständer ist nie lange frei. :-D

Sonntag, 11. Februar 2018

lesenswert 1/18

Sodele, es gibt mal wieder ein lesenswert. Eine ganze Weile ist es schon her!

Viel Spaß beim lesen:


Sieht das nicht gut aus? Unser Lieblingsbrot: Roggenmischbrot.

Sonntag, 4. Februar 2018

Wie war das Gartenjahr 2017? Teil 2

Und weiter gehts mit Teil 2:

Mais
klappt so richtig gut. Dieses Mal verzweigten sich die Pflanzen auch mal wie auf der Packung angekündigt und trugen immer mehrere Kolben. Der bunte Inka-Mais hat echt was!

Mangold
Bis auf eine Pflanze fielen alle den Schnecken im Frühjahr zum Opfer. Aber diese eine Pflanze brachte genug Ernte, vor allem auch für die Kaninchen.

Nektarinen
Ich glaub der Baum ist tot. Im Vorjahr hatten wir eine Rekordernte und nun blüte er im Frühjahr ganz dürftig und bildete danach ganz komische Blätter aus, die sehr bald abfielen. Nein, nach Kräuselkrankheit sahen die Blätter nicht aus, das Erscheinungsbild kenne ich. Die Blätter fielen ab und seitdem ist der Baum kahl.

Nüsslisalat
Tja, die Samen wurden wirklich alle von den Spatzen vertilgt. Da kam rein gar nichts.

Pak Choi
Wollte auch nicht so recht funktionieren. Warum weiß ich gar nicht. Die Blätter waren auf jeden Fall mal wieder sehr löchrig. Wie nennen sich die Viecher noch mal? Nun stehen im Gewächshaus 2 Pflanzen die wir tatsächlich essen könnten.

Paprika
Wieder ein gute Ernte. Nicht viele Pflanzen, aber völlig ausreichen für den laufenden Verzehr im Sommer. Gläserweise eingeweckte Paprika gibt es noch genügend aus dem Sommer zuvor.

Pastinaken
brauchen eh immer viel Zeit bis sie endlich mal keimen, aber im vergangenen Sommer haben sie den absoluten Rekord aufgestellt. Ich hatte es schon laaaange aufgegeben, als doch noch ein Drittel der Samen das Licht der Welt erblickten. Diese wenigen Pflänzchen brachten aber große Wurzeln hervor.

Petersilie
gab es auch wieder. Wuchs eigentlich gut, leider sehr versteckt zwischen Gurken, Bohnen und Kapuzinerkresse. Daher leider wenig geerntet, da man nie dran dachte. Aus den Augen aus dem Sinn.

Petersilienwurzel
keine einzige Pflanze aufgegangen. Macht nichts. Pastinaken mag ich fast lieber.

Pfirsiche
gab es trotz spätem Frost reichlich. Dank dem Stämmchen an der geschützten Hauswand. Ich konnte einige Gläser einwecken und viel frisch essen.

Physalis
sollten im Hochbeet in einer wilden Nachbarschaft mit Sonnenblumen und Zucchini wachsen. Schlussendlich standen im Hochbeet nur blühende Sonnenblumen, der Rest wuchs einfach nicht. Naja, drei Starkzehrer zusammen in ein Hochbeet zu pflanzen war wahrscheinlich nicht die beste Idee.

Portulak
ist ganz nett. Hier und da wanderten mal ein paar Blättchen in den Salat.

Postelein
ist wirklich lecker. Wächst auch im Winter sehr gut im Gewächshaus. Den Anbau sollte ich eigentlich mal ein bisschen ausweiten.

Puffbohnen
waren wir immer von Läusen befallen. Etwas später als sonst. Ernten konnte ich trotzdem nicht.

Radicchio
hab ich leider zu spät gezogen und ausgepflanzt. Die Köpfe wurden nicht groß. Nun bekommen die Kaninchen nach und nach was noch so steht.

Rhabarber
lief wie eigentlich immer sehr gut. Nur mach ich in der kurzen Zeit gefühlt irgendwie nie genug damit.

Rosmarin
Die Pflanze entwickelt sich mal besser mal schlechter. Für den Bedarf an frischen Zweigen reicht es völlig aus. Ich würde irgendwann aber gerne mal Rosmarin trocknen, damit wir auch den Winterbedarf abdecken können.

Rote Beten
wollten nicht so recht. Was schlussendlich zu ernten war, reichte aber vollkommen aus. Mein Fehler ist, dass ich die Reihen immer viel zu eng setzte. Zudem pflanze ich die Beten abwechselnd mit Buschbohnen und diese waren schon viel weiter und den Beten fehlte das Licht. Aber wir konnten genug einwecken. Die Gläser werden länger reichen, als die nächte Ernte.

Salat
Ganz früh im Jahr schaffe ich es nicht Setzlinge zu ziehen, ohne dass sie schießen. Deshalb kaufe ich meistens früh im Jahr Setzlinge und anschließend kommen dann die selbst gezogenen. Das funktioniert sehr gut und wir hatten vom Frühjahr bis jetzt in den Winter (im Gewächshaus) frischen Salat.

Schalotten
haben vor Jahren mal wunderbar funktioniert. Seit dem scheine ich schlechte Standorte zu wählen. Immerhin kamen ein paar wenige und kleine Schalotten zustande.

Schnittlauch
Damit kann man eigentlich nichts falsch machen. Ich lasse ihn jedes Jahr für die Bienen und Hummeln blühen. Die lieben Schnittlauch. Und ernten lässt sich immer in Massen.

Sonnenblumen
funktionieren eigentlich auch immer. Die stehen immer gemeinsam mit Kürbis und Mais auf dem Kompost. Dieses Jahr setzte ich übrige Setzlinge in ein Hochbeet. Das war keine so gute Idee. Die Physalis und Zucchini im selben Hochbeet wurden nichts. Im Spätsommer säte ich Nüsslisalat (Feldsalat) in dieses Beet. Die Vögel futterten nicht nur die Sonnenblumenkerne. Die Samen vom Nüsslisalat verschwanden auch gleich mit in den Vogelmägen.

Spitzkohl
Der Standort für die Kohlpflanzen war einfach schlecht gewählt. Immerhin konnten wir doch 2 Köpfe ernten, was uns eigentlich schon völlig reicht. :-D

Stachelbeeren
eine super Ernte. Richtig viel mal wieder. Man muss nur immer so aufpassen mit den Stacheln. :-D

Stangenbohnen
liefen im vergangenen Sommer besser, als die zwei Jahre zuvor. Irgendwie sind meine Erwartungen noch höher. Woher diese Erwartungen kommen, weiß ich nicht und ob sie gerechtfertigt sind... keine Ahnung. Immerhin hab einiges eingefroren. So schlecht war es auf jeden Fall nicht.

Steckrüben
stehen noch alle im Beet. Wir haben tatsächlich noch keine einzige gegessen. Bisher hab ich nicht dran gedacht. Bisher hab ich den Eindruck, dass man mit Steckrüben nichts falsch machen kann. Die wachsen einfach.

Thymian
wächst wirklich gut, wird immer größer und blüht sehr lange. Die Bienen freuts.

Tomaten
liefen wirklich sehr gut! Wie immer in Eimern an der Hauswand angebaut. Trotz trockenem und heißem Sommer und wenig gießen so gut wie keine Blütenendfäule. Ich hab da was anderes ausprobiert. Dazu steht noch ein Post aus. Der kommt. Irgendwann. :-) 
Auch die Tomaten in Hängeampeln haben sehr gut getragen.

Waldmeister
vermehrt sich hier immer mehr. Hat im Frühjahr aber schon sehr früh geblüht. Leider kam ich nicht dazu, etwas davon zu verarbeiten.

Walnüsse
konnten wir tatsächlich ernten. Keine Massen, aber viel, viel mehr als erwartet. Hier in der direkten Gegend war alles erfroren. Auf dem Streuobstwiesengrundstück meiner Großeltern aber nicht.

Weintrauben
Die Austriebe sind erfroren. Rest spät haben die Weintrauben aber nochmal ausgetrieben und sogar geblüht. Da der Herbst schön lang und warm war konnten wir Weintrauben ernten.

Winterkopfsalat
Altes Saatgut. Leider ist nichts gekeimt.

Wurzelpetersilie
wollte komischerweise auch nicht keimen. Braucht meist auch eher länger bis man was sieht, aber da kam nichts. Neues Jahr - neuer Versuch.

Weißkohl
ein paar Pflänzchen konnten wir ernten und verwerten. =)

Zucchini
hatten wir genug für unseren Bedarf. Eine Schwemme blieb aber aus. Wahrscheinlich müsste ich einfach mal gießen und den Pflanzen etwas mehr Platz zugestehen.

Zuckerhut
hab ich auch zu spät ausgepflanzt und wurde nichts mehr. Ich war einfach noch ein Plätzchen frei.

Zwetschgen
haben geblüht, als der Frost kam und sind zu 90% erfroren. Der Rest war teilweise seehr lecker und teilweise leider wurmig.

Zwiebeln
liefen gut und waren gut lagerfähig, sind inzwischen leider schon alle aufgebraucht.

In Teil 1 vergessen:

Bärlauch
war für unseren täglichen Bedarf genug vorhanden. Wenn ich mal wieder Bärlauch-Salz in großen Mengen machen will, sammle ich im Wald.

Sonntag, 28. Januar 2018

Wie war das Gartenjahr 2017? Teil 1

Ich hatte den Text hier für mal im Kopf. Komplett fertig.
Und dann fehlte die Zeit und die Muse.
Der fertige Text war sehr bald vergessen. Dafür liefert der Kopf aber gleich eine neue Idee. 

Ich liste nun einfach mal alle angebauten Pflanzen auf und erzähle ein bisschen, was damit war oder eben auch nicht war. :-D


Los gehts:

Äpfel

Dank des späten Frostes ist fast die komplette Blüte erfroren. In unserem Garten hingen an einer geschützten Stelle ein paar wenige Äpfel, die allerdings alle wurmig waren. Glücklicherweise haben meine Großeltern eine Streuobstwiese die im leicht wärmeren Markgräflerland liegt. Die späten Sorten sind nicht erfroren und ich konnte dem Kind lecker Apfelmus einkochen.

Aprikosen

gab es ein paar, dank des geschützten Platzes an der Hauswand. Sehr lecker!

Aronia

Die Amseln sind einfach schneller. Ich schaffe es selten vor den Vögeln! Die Ernte wäre nicht schlecht gewesen. :-D

Auberginen

laufen im Topf an der warmen Hauswand am besten. Wir haben fast die komplette Ernte gegrillt gegessen. Oder auf der Pizza. Oder im Risotto. Oderoderoder.

Basilikum

wächst immer unter den Tomatenpflanzen, die in Eimern wachsen. Das funktioniert so gut, dass wir den kompletten Ortsteil mit Basilikum versorgen könnten. Da wir noch viele Gläser Pesto haben, wurde im vergangenen Sommer fast alles getrocknet, frisch verbraucht und viel an die Kaninchen verfüttert, die auch total auf Basilikum stehen.

Birnen

gabs viele. Diese waren aber sehr klein. Diese Blüten sind interessanterweise nicht erfroren, trotz Frost. Der Birnengitterrost war dieses Jahr das erste Mal kaum vorhanden.

Borretsch

brauche ich vermutlich keinen mehr vorziehen. Der geht im gesamten Garten inzwischen wild auf. Ich pflanze einige Pflänzchen um und dann blüht es den ganzen Sommer. Die Bienen freut es vor allem! Wobei zu viel Borretsch für den Honig weniger gut ist.

Brokkoli

konnte ich zum Ende des Gartenjahres ernten. Ich hab spät noch Setzlinge gekauft, die wunderschön wurden. Meine selbst vorgezogenen Pflanzen wurden irgendwie nichts. Oder ich hatte sie an den falschen Ort gesetzt.

Brombeeren

Die Ernte war gut, nicht so berauschend wie im Jahr zuvor, aber gut und das reicht völlig. In der Gefriertruhe lagern immer noch ein paar kleine Tüten.

Buschbohnen

Ich erwarte mir immer mehr von der Ernte. Wahrscheinlich hab ich einfach falsche Vorstellungen. Aber ich bin zufrieden. Ich konnte einige Gläser einkochen. Ich baue nur Trockenbohnen als Buschbohnen an. Keine grünen Bohnen.

Chicoree

Ich glaub mein Saatgut ist zu alt. Da keimte gar nichts.

Chilis

Auch im vergangenen Jahr hab ich nur wenige Pflanzen angebaut. Wir hatten noch immer einen mega Vorrat an getrockneten und eingefrorenen scharfen Schoten. Die wenigen Pflanzen haben aber gut getragen und sind größtenteils frisch verwertet worden. Da der Vorrat tatsächlich schwindet, werden in diesem Jahr sehr wahrscheinlich wieder größere Mengen angebaut.

Cranberries

Nachdem ich im Vorjahr viele Beeren ernten konnte, gabs nun keine einzige.

Erbsen

Keine einzige! Wirklich! Die Vögel haben alle Pflanzen gefressen. Eigentlich heißt es immer, dass das Saatgut im Boden vor den Vögeln geschützt werden muss. Die Vögel gingen aber erst an die Pflanzen als diese ein paar Zentimeter groß waren und haben sich die Bäuche mit den Blättern voll geschlagen. Letztes Jahr war das auch schon der Fall, aber da hat es den Pflanzen nichts gemacht. Die sind munter weiter gewachsen, haben geblüht und Schoten getragen, die auch geerntet werden konnten. Ich muss mir für dieses Jahr etwas überlegen. Allerdings fällt mir nichts ein, woran sich die Erbsen nicht auch fest ranken und dann wird die Ernte wieder schwierig.

Erdbeeren

Wir hatten im Herbst zuvor neue Erdbeerpflanzen gesetzt. Die Blüte ist teilweise auch erfroren, aber die wenigen geernteten Beeren waren sehr, sehr lecker.

Essiggurken

liefen wirklich gut. Hatten aber auch mal so viel Platz wie noch nie. Dazu hatte ich ein Gestell gebastelt, an dem die Gurken hoch ranken konnten.

Fenchel

lief gar nicht. Ich kann mich aber beim besten Willen nicht erinnern, warum. Wobei... die erste Pflanzen wurden was. Die standen im Gewächshaus. Alles danach wurde nichts.

Futterrüben

Auch hier: Altes Saatgut. Neues ist schon besorgt.

Gartenmelde

Funktionierte im vergangenen Sommer mit frischem Saatgut sehr gut. Viele schöne Pflanzen, nur haben wir eher selten davon gegessen. Aber auch hier freuen sich die Kaninchen.

Gojibeeren

Der Strauch hing voll mit kleinen Früchten. Aber ich vermute die Blätter waren komplett von Mehltau überzogen, bzw nicht nur die Blätter auch die Früchte. Die wollten wir dann nicht mehr essen.

Gurken

Vor allem die Zitronengurken haben ohne Ende Früchte produziert. Die restlichen Pflanzen haben genug produziert, wobei ich  mehr gewohnt bin. Mehr hätten wir aber auch nicht verbrauchen können.

Haselnüsse

waren es nicht viele. Nach der Rekordernte letztes Jahr war das ok. Wobei die wenigen Nüsse oft auch noch schlecht waren.

Herbstrüben

wollte ich aussäen. Wenn ich nun so drüber nachdenke, habe ich das glaub vergessen.

Himbeeren

Eine super Ernte! Ganz egal ob Sommer- oder Herbsthimbeeren. Die letzten Jahre war immer nur entweder oder gut. Aber nun gabs mal von beiden Massen an Beeren zu ernten.

Holunder
Vor Jahren hab ich einen Steckling von einem Holunderbusch von Freunden gemacht, der nie so wirklich wollte. Dieses Jahr hat der Steckling plötzlich ordentlich ausgetrieben, schön geblüht und auch Beeren getragen. Geerntet hab ich aber noch nicht. Ich lass ihn erst mal wachsen. Ich sammle sonst am Waldrand Blüten und Beeren, wobei ich dieses Jahr keinen Bedarf hatte. 

Johannisbeeren

Auch hier ist etwa 3/4 erfroren. Dazu ist mir ein weißer Johannisbeerbusch eingegangen.

Jostabeeren

gab es auch kaum. Das liegt aber am Ort an dem sie wachsen. Im Herbst haben wir sie umgepflanzt, was sie sehr gut verkraftet haben und nun bin ich gespannt, was am neuen Ort so passiert.

Käferbohnen

liefen sehr unterschiedlich. Drei verschiedene Sorten hab ich angebaut, davon trug eine sehr ordentlich. Immerhin war die Ernte besser als im letzten Jahr und einige Gläser wurden voll, die dann eingeweckt wurden.

Karotten

gab es sehr viele zu ernten. Laufend den ganze Sommer und im Herbst dann den ganzen großen Rest. Das darf sich gerne wiederholen.

Kartoffeln

Und was für Dinger! Und viele! Eine tolle Ernte! Die irische Sorte "Cara" gefällt mir sehr gut.

Kirschen
Auch hier: Fast alles erfroren und der Rest von Vögeln gefressen.

Knoblauch

funktioniert auch einfach immer. Zwischen die Erdbeeren gesteckt hatten die Zehen von Herbst bis Sommer Zeit zu wachsen.

Knollensellerie

Auch so eine Sache die bisher selbst gezogen einfach nicht funktioniert. Zur Abwechslung hab ich mal Setzlinge zugekauft. Diese wurden immerhin etwas größer. Etwas größer bedeutet aber nicht wirklich groß. :-D

Kohlrabi

läuft inzwischen besser als noch vor einigen Jahren. Ich ernte jedes Jahr einige Knollen. Am liebsten baue ich inzwischen die Sorte "Superschmelz" an. Die werden sehr groß und werden nicht holzig. Das ist toll. Der größte Teil der Ernte landete in der kleinen Gefriertruhe und wird nach und nach gegessen.

Kürbisse

Endlich! Gab es mal wieder Kürbisse. Im Vorjahr produzierte nur eine Pflanze Kürbisse. Allerdings entsprachen diese Kürbisse nicht den Samentüten. Im vergangenen Sommer passte es dann endlich. Also fast: Einige orangene und grüne Hokkaido, inzwischen fast alle verbraucht. Aus dem Zierkürbis wurden allerdings riesengroße orangene Kürbisse. Was auch immer das war.

Lauch

joa, könnte mehr sein. :-D Ein paar wenige und dünne Stangen konnte ich ernten. Das wars dann aber auch schon.

Lauchzwiebel

liefen gut. Hätte ich dran gedacht immer schön nach zu säen, hätte ich laufend ernten können.

Bis hier her reicht es erst mal. Der Text ist schon lang genug. Bald geht weiter bei M.

Sonntag, 21. Januar 2018

Den Sommer einfangen und konservieren II

Vor einigen Jahren hab ich Euch schon mal meine selbst eingelegten und eingekochten Vorräte gezeigt
Damals war es schon viel, aber nun ist es noch mehr geworden.
Ich hätte ja nicht unbedingt erwartet, dass ich mit Kind noch mehr schaffe, als die Jahre zuvor, aber mit ein wenig Organisation und aber auch Spontanität geht das echt gut.
Wie damals verlinke ich die Rezepte unter den jeweiligen Bildern, falls es schon verbloggt ist.

Wundert Euch nicht über die Umgebung der Gläser. :-D Wir wohnen in einem sehr alten Haus und der Keller ist alles andere als hübsch und bisher nicht richtig ausgebaut, bzw so alt, dass einiges bröckelt. Irgendwann muss da mal was gemacht werden. Vorerst stehen aber wichtigere Dinge am und ums Haus an.


Von links nach rechts: eingeweckte Pfirsiche. Dieses Jahr einfach nur in Wasser, also ohne Zucker. Hält sich bisher wunderbar. In den ganz kleinen Gläsern ist zuckerfreies Brombeermus. Nicht verbloggt, da es erstmal ein Test war, zwecks Haltbarkeit. Daneben dann einige Gläser Karottenwürfel, -stifte und -scheiben. Unter den Karotten rechts sehe ich noch ein Glas Baked Beans. Daneben mein erster Versuch Mais einzukochen. Nun kommen die Essig- und Sandwichgurken nach diesem Rezept, welches inzwischen unser Standart-Rezept ist. Ganz rechts im Eck steht Weintraubensaft.

Ganz links steht ohne Zucker eingewecktes Birnenmus.
Der rote Inhalt in den nächsten Gläsern sind Rote Beten nach diesem Rezept. Dann folgen Massen an kleinen Gläsern Tomatenmark, Tomatensoße, scharfe Tomatenpaste, Suga al diavoloAuberginen Chili Tomaten Zucchini Confit und ganz viele Gläser stückige Tomaten in eigenem Saft

Da oben nicht alles Platz hatte, mussten ein paar Flaschen und Gläser provisorisch hierhin ausweichen. Tomatenketchup und Gemüsebrühe, die ich schon lange aus Gemüseresten mache, aber bisher nicht verbloggt habe. Das kommt bestimmt noch.

Nun kommen wir zu den Altbeständen: Quitten Relish, brauchen wir höchst selten. Daneben stapeln sich Eingelegte Zucchini im Curry- und Honigsud. Die gingen schon weg wie nichts, momentan eher nicht, das kommt wieder. Dann gibt es noch ein einziges Glas Rote Bete aus dem Vorsommer. Es folg Kürbis in Ingwersirup. Schmeckt uns nicht, aber einigen Leuten im Freundeskreis um so mehr. Praktisches Mitbringsel! Ganz rechts ein letztes Glas Cocktailtomaten mit Honig in Essig.

Eingekochte Bohnen und Chilibohnen, ein letztes Glas Essiggurken vom Vorjahr, dahinter Physalis-Chutney und Jaltomaten-Physalis-Chutney, dann ein paar letzte eingekochte Tomaten. Die lasse ich auslaufen, die stückigen Tomaten in eigenem Saft sind wesentlich praktischer! Das Glas Tomatensoße ist doch kein altes, stelle ich gerade fest. Ganz rechts stehen eingekochte Paprika. Auch äußerst praktisch zum kochen im Winter.

Hier steht einiges durcheinander. Ganz hinten links, im Glas mit dem weißen Deckel sind Chili-Ringli, sehr lecker! Und darf nie ausgehen! Davor stehen einige Dinge die wir geschenkt bekommen haben, wie die Aprikosen-Chili-Paste, eine Art Feigen-Balsamico-Paste zu Käse und eingelegter Kürbis. Hinter dem Kürbis stehen Bärlauch-Kapern. Ein paar Gläser Ketchup und Rhabarber-Chutney mit Chili und IngwerJalapeno Hot SauceSalsa verdeHot Zucchini Salsa und ganz rechts steht Ajvar

Quittengelee, Nektarinen in Zuckerlösung, eingeweckte Mirabellen, Weintrauben-Vanille-Gelee, Rotes Johannisbeergelee, MirabellengeleeGeröstete Rhabarbermarmelade und Apfelmus ohne Zucker aus diesem Jahr.

Das waren nun die Gläser. Einiges schlummert im kleinen Gefrierschrank. Der ist wirklich klein und immer voll. Zudem lagern im Keller noch viele Kartoffeln, ein letzter Kürbis und Knoblauch. Die Zwiebeln sind leider schon aufgebraucht und werden zugekauft, da war die Ernte nicht soooo berauschend. Eimerweise Honig ist eingelagert, wovon wir selber aber nur wenig verbrauchen. Es wird fast alles verkauft.

Die Liköre hab ich nun vergessen fällt mir gerade ein und ein paar Fläschchen Sirup. Bei den Likören hab ich allerdings gerade nicht so den Überblick, da ich schon lange nichts mehr davon getrunken habe. Auf Grund der Schwangerschaft und Stillzeit. An Sirup haben wir inzwischen ein kleines Standartsortimen: Lavendel, Erdbeer und Rhabarber-Vanille.

Sonntag, 14. Januar 2018

Bauernbrot mit Kartoffeln und Buttermilch

Eigentlich hab ich einige Artikel ohne Rezepte in der Warteschleife, zum vergangenen Gartenjahr und den im Sommer angehäuften Vorräten. Leider komme ich nicht so wirklich dazu diese Artikel fertig zu schreiben. 
Daher gibt es heute mal wieder ein Brotrezept. 
Entdeckt hatte ich es vor zwei Jahren im Oktober bei Micha von Salzkorn.
Angesprochen hatten mich vor allem die Kartoffeln und die Kühlschrankgare.

Herausgekommen ist ein Wagenrad von Brot, was trotz Sauerteig mild und saftig schmeckt und sich für jede Art von Belag eignet. Wir haben es gleich für Käsefondue verwendet und fanden auch das sehr passend.

Bauernbrot mit Kartoffeln und Buttermilch


Sauerteig

35g Sauerteig (ASG aufgefrischt)
150g Roggen-Vollkornmehl
140g Wasser

Vorteig

100g Dinkelmehl 1050
100g Wasser
1,5g Hefe

Hauptteig:

Sauerteig
Vorteig
150g Dinkel-Vollkornmehl
340g Weizenmehl 812
160g Weizenmehl 550
18g Salz
5g Hefe
300g Kartoffeln, gekocht
250ml Buttermlich
ca. 170ml Wasser

Sauerteig rechtzeitig auffrischen.
Sauerteig ansetzen und 12 Stunden reifen lassen.
Vorteig ansetzen, eine Stunde anspringen lassen und 11 Stunden im Kühlschrank reifen lassen.

Für den Teig alle Zutaten vermengen, 6 Minuten auf Stufe 1 kneten und 2 Minuten auf Stufe 2.
Den Teig in eine geölte Schüssel geben, einmal falten, 20 Minuten ruhen lassen, nochmal falten und weitere 20 Minuten ruhen lassen.
Nun den Teig rund wirken und in einen Gärkorb setzten. Entweder mit Schluss nach oben oder unten. Mit Schluss nach unten muss vor dem Einschießen nicht eingeschnitten werden.
15 Minuten entspannen lassen und für 5-6 Stunden in den Kühlschrank stellen.

Den Ofen auf 250°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Backen: Mit Schwaden einschießen,10min bei 250°, 15min bei 225°, 25min bei 200°, 15min bei 190°, 5min bei Umluft und leicht offener Ofentür.

Und ja, es lohnt sich die Temperaturen schrittweise zu reduzieren. Ich habe die Temperatur einmal gleich auf 190°C gesenkt. Das Brot wird auch was, aber lange nicht so knusprig und dunkel.